Mobiles Office: Wenn das Hotelzimmer zum Büro auf Zeit wird

Zur Zeit befinde ich mich mit meiner Familie in Berlin. Tagsüber steht Sightseeing auf dem Programm. Wenn meine Süßen dann abends schlafen, „darf“ ich ein wenig „arbeiten“. Wie mein Mobiles Office aussieht, verrate ich Dir in diesem Beitrag.

„Aber Du hast doch Urlaub!“

Grundsätzlich vorweg: Eigentlich ist so ein Kurzurlaub da, um mal abzuschalten. Aber jeder, der auch selbstständig und kreativ ist, kennt das nur zu gut: neue Ideen kennen keinen Urlaub. Schnell wird da mal recherchiert oder eine Evernote-Notiz mit den neuen Gedanken aufgeschrieben.

So ist mir das natürlich auch in diesen wenigen freien Tagen passiert. Kurz vor der Abfahrt eine Idee gehabt, vorsorglich gleich die zugehörige .de und .com Domain gesichert und mit unzähligen Gedanken im Kopf nach Berlin gefahren.

Tagsüber Urlaub, Abends ein wenig arbeiten

Gut, tagsüber hab ich es mir selber „verboten“, an mein Business zu denken. Da stehen meine Tochter und meine Frau an erster Stelle. Auch, wenn ich manchmal nachdenklich wirke, so genieße ich die Zeit hier mit den beiden doch sehr.

Die Abende habe ich dann hier jedoch jeden Tag mit meinem MacBook auf meinem Hotelbett verbracht. Krass, wie kreativ man auf so einem gemütlichen Ding arbeiten kann. Hier im Motel One am Potsdamer Platz ist das kostenlose wirklich W-LAN vorzüglich – das kenne ich aus anderen Hotels auch anders. Perfekte Vorraussetzungen für mein mobiles Office.

Recherche und Gedanken festhalten mit Evernote

Hauptsächlich recherchiere ich hier meine neue Idee. Ich schaue nach Preisen für die benötigten Tools, rechne die monatlichen Kosten hoch und versuche abzuschätzen, ob das so alles funktioniert, was ich mir da so vorstelle.

Neben meinem Browser ist hier vor allem Evernote (hier einen Monat Premium-Mitgliedschaft kostenlos bekommen) mein Lieblings-Tool. Hier kann ich alle meine Gedanken und Recherche-Ergebnisse übersichtlich „ordnen“.

Das habe ich sowieso für mich festgestellt in den letzten Jahren: Sehr wichtig ist es, seine Gedanken aufzuschreiben. Dann ist der Kopf wieder frei(er) und der Kreativ-Prozess kann weitergehen.

Wenn etwas Spaß macht, empfinde ich es nicht als Arbeit

Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit meinen abendlichen „Arbeits-Stunden“. Schlechtes Gewissen, dass ich nun doch auch im Urlaub arbeite, habe ich übrigens nicht. Wahrscheinlich, weil ich das gerade nicht als Arbeit wahrnehme. Mir macht es einfach Spaß, wenn Gedanken in meinem Kopf sprudeln.

Nun heißt es einfach mal wieder, ausprobieren und testen! Das passiert dann aber definitiv erst nach dem Urlaub …

Mobiles Office: Mein Hotelzimmer im Motel One am Potsdamer Platz in Berlin